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by Joël Mattle (Text) & Markus Wenk (Photos)
| Tja
meine lieben Damen und Herren, ob sie es glauben oder nicht.
Ich habe die Ehre ihnen von einen Ereignis zu berichten. Einem
Ereignis, das sich mittlerweile einen fixen Platz in der Agenda
des KTV erkämpft hat. Das Langlaufweekend im Engadin, dem
einzigartigen Alpenlängstal, das als Langlauf-Mekka gilt.
Auch
dieses Jahr war den Ansturm so gross, dass wiederum bei weitem
nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten
.
Hmm
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ein psychisch hervorgerufener Appell an meine eigene Vernunft
sagt mir: Schluss mit diesen masslosen Übertreibungen!
Gehen wir zur richtigen Berichterstattung über:
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Zweiter
Versuch:
Auch
dieses Jahr fanden sich wieder 12 Langläuferinnen und
Langläufer am Friedhofparkplatz ein. Für die einen
bedeutete das Wochenende eine Auflockerung im Wintertraining,
die anderen nutzten die Kompetenz unserer J&S Leiter Markus
und Claudia um diese interessante Sportart von Grund auf zu
erlernen.
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| Die
Fahrt über den Julierpass nach Pontresina verlief auch
Dank dem Zwischenhalt in Savognin ohne Probleme. Dort angekommen
ging es bereits auf die traumhafte Loipe. In verschiedenen technischen
Blocks wurde die Technik behandelt.
Nach
dem Mittagsessen wartete die erste grössere Herausforderung
auf die Teilnehmer. Das Ziel lautete Morteratsch-Gletscher.
Zuerst stieg die Loipe durch den Wald relativ stark an. Die
restlichen Kilometer waren dann aber umso schöner. Während
sich die einen im gemütlichen Restaurant verweilten,
"kraxelten" die anderen noch bis an die Gletscherzunge
heran. Manch einer wünschte sich während des Aufstiegs
er könnte am Rad der Zeit drehen. Denn vor 100 Jahren
betrug die Distanz zur Zunge weniger als die Hälfte.
So spielte der Klimawandel dem einen oder anderen einen kleinen
Streich. Die Abfahrt jedoch entschädigte für jegliche
Strapazen. Mit einem Affenzahn ging's talwärts.
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Einige
hatten noch nicht genug und begaben sich auf eine lockere Joggingrunde
ins Val Rosegg. Währenddessen pufften sich die anderen
in der Jugendherberge ein. Rückblickend lässt sich
sagen, dass man sich während des ganzen Weekends nur zum
Schlafen in vier Wänden aufhielt. Die restliche Zeit wurde
unter freiem Himmel zugebracht.
Nach
einer deliziösen Meisterleistung des Kochs ging es abermals
aus dem Haus. Wir spazierten durch die Nacht in Richtung Val
Rosegg und dann in den Dorfkern von Pontresina. Hier gönnten
wir uns zwei Mussestunden in einer Bar. Auch wenn sich die
Beine für einen Augenblick ausruhen konnten, für
die Hirnzellen galt dies noch lange nicht. Sie wurden beim
Städterätsel aufs Ärgste beansprucht, wenn
nicht sogar malträtiert. Schliesslich gingen Michael
und Joel knapp als Sieger hervor, dicht gefolgt von den beiden
Teams "DolSab" und "HelRem". Wie dem auch
sei, schnellere Latten hatten die beiden am nächsten
Tag deshalb nicht.
Relativ
früh für die Verhältnisse des KTV ging man
zu Bett. Touristenort heisst eben nicht gleich Partyort. Eine
Feststellung die wir bei eigenem Leibe erfahren mussten.
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| Die
lange Nachtruhe war aber nicht fehl am Platze, denn der Sonntag
hatte es in sich. Das Vormittagsprogramm beinhaltete verschiedene
Spiele und Stafetten, wobei eine Américaine den Abschluss
bildete bei der alle ganz schön aus der Puste kamen.
Dann
teilten die Leiter die Gruppe. Während die Fortgeschrittenen
die bekannte Stazerwald-Abfahrt besichtigten und befuhren,
liefen die anderen Richtung Flugplatz Samedan. Die zweite
Gruppe geriet an besagter Stelle in einen fürchterlichen
Orkan. Es wurden Windstärken von 130 km/h gemessen. Man
stelle sich einmal dieses Bild vor. Stiebender Schnee und
mittendrin ein paar KTVler die gegen den Wind kämpfen.
Beste Werbung! Beim wohlverdienten Pizzaessen in Pontresina
neigte sich auch die diesjährige Edition des Langlaufweekend
dem Ende zu.
Herzlichen
Dank an Claudia Hasler und Markus Wenk für die hervorragende
Organisation , ihren wertvollen Einsatz zugunsten unserer
Langlauftechnik und dem Spass den alle dabei hatten. Bis zum
nächsten Jahr!
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