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Am
Sonntag, 9. September, machten sich fünf mehr oder weniger
durchtrainierte Athleten auf nach Teufen, wo der LMM-Final
07 stattfand. Von den 12 Mannschaften, die sich qualifiziert
haben, erreichten wir in der Vorrunde, welche wir bekanntlich
am ETF Frauenfeld absolvierten, die 9. beste Punktzahl. Somit
war auch unser Ziel vor dem Wettkampf klar: Ein Platz im Mittelfeld.
Um
9.00 Uhr war Besammlung in Oberriet. Leider war dies ein bisschen
gar früh, so zumindest für unseren Hilfskampfrichter,
der kurzerhand noch aus den Federn geholt werden musste. Als
unser Team komplett war, ging's dann los ins Appenzell. Da
unsere Betreuerin glücklicherweise eine halbe Appenzellerin
war, gelangten wir auf dem schnellsten Weg ans Ziel.
Dort angekommen, machten wir uns gleich warm für die
erste Disziplin, den 100 Meter Sprint. Schnell merkten wir,
dass der Starter es ziemlich ruhig nimmt mit dem Startprozedere.
Trotz dieser Feststellung lernten wir nichts draus und die
halbe Mannschaft blieb regelrecht in den Pflöcken kleben.
Doch mit viel K(r)ampf wurde mit Zeiten um die 12 Sekunden
doch noch eine geschlossene und ansprechende Mannschaftsleistung
erbracht.
Nach einer kurzen Pause und erneutem Aufwärmen stand
das Kugelstossen, nicht gerade unsere Paradedisziplin, auf
dem Programm. Obwohl es nicht an Tipps und Einsatz unserer
Betreuerin fehlte, verliess die Mannschaft die Kugelanlage
ohne grosse Freudentänze. Zu durchschnittlich waren die
erbrachten Leistungen.
Teil 3 dieses Wettkampfes war der Hochsprung, wo wir uns wieder
etwas mehr erhofften. Obwohl auch hier niemand über sich
hinaus wachsen konnte, wurden durch's Band gute Leistungen
erzielt. Somit standen wir nach drei Disziplinen auf dem erstaunlichen
6. Zwischenrang.
Nach einer erneuten kurzen Pause stand der Weitsprung auf
dem Programm. Bereits beim Einspringen blies uns ein ziemlich
kräftiger Wind ins Gesicht, welcher nur schon das Bestimmen
der Anlauflänge zur Lotterie machte. Leider wurden die
Windverhältnisse nicht besser, sodass wir während
aller drei Versuche immer wieder vom Winde gebremst und verweht
wurden. Das hatte zur Folge, dass einige den Balken mehr als
deutlich verfehlten. So war es nicht verwunderlich, dass am
Ende ziemlich magere Weiten heraus schauten und hätte
Dux nicht früh morgens noch seine Nägel geschliffen,
dann wäre es schon fast peinlich geworden.
Obwohl einige von uns nach dem Weitsprung ziemlich konsterniert
waren, rappelten wir uns vor dem abschliessenden 1000 Meter
nochmals auf, umso mehr, als wir einige Minuten vor dem Start
erfuhren, dass wir auf dem 4. Zwischenrang liegen und das
mit guten Aussichten auf Platz 3. Somit war klar, dass gekämpft
wird bis zum Umfallen.
Dies wurde dann auch in die Tat umgesetzt, die Schlusszeiten
konnten sich jedenfalls sehen lassen. Leider waren unsere
Gegner auch nicht aus Pappe, sodass wir in der Endabrechnung
noch einen Platz verloren und den Wettkampf auf dem 5. Rang
beendeten.
Schlussendlich
mussten wir feststellen, dass wir mit dem 5. Rang zwar ein
super Ergebnis und sogar noch eine Auszeichnung erreichten.
Nimmt man die einzelnen Resultate aber genauer unter die Lupe,
wird deutlich, was an diesem Tag alles drin gelegen wäre.
Aber eben, von nichts kommt nichts:)
Rangliste
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