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Eidgenössisches
Turnfest Frauenfeld
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--by
Roman Zäch
Als
einer von ganzen wenigen KTV's wagten wir uns am Wochenende
nach Frauenfeld ans Eidgenössische Turnfest 2007. Unser
Ziel war klar, wir wollten den STV'ler gehörig den Meister
zeigen:).
Besammlung war am Freitagabend um 18.00 Uhr am Bahnhof in Altstätten.
Mit Turntaschen, Zelt, Schlafsack und Bier (!!!!) bewaffnet,
trudelten die TurnerInnen langsam ein. In diesem Moment sah
unser Oberturner seine Ziele wahrscheinlich bereits den Bach
runter gehen. Überraschenderweise wurde die Hinreise dann
doch sehr gemütlich, sodass die Hoffnung schnell wieder
zurückkehrte.
In Frauenfeld angekommen, trafen wir zuerst auf die Rüthner,
für welche das Fest bereits voll im Gange war. Trotzdem
waren sie noch so freundlich und erklärten uns den Weg
auf's Festgelände. Mittels Shuttlebus gelangten wir zum
Campingplatz, wo wir unsere Zelte erstellten. Nach getaner Arbeit
ging es auf die Feststrasse, wo das verdiente Bier auf uns wartete.
Es war wirklich eindrücklich, wenn man sah, wie gross alleine
nur der Festbereich war. So nutzten wir den ersten Abend, mal
alles ein bisschen zu erkunden und die Aussicht vom ETF-Tower
zu geniessen. Um ca. ein Uhr in der Früh war dann Schluss
mit lustig, schliesslich wartete noch ein happiges Programm
auf uns.
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Am
Samstagmorgen waren die ersten schon um halb sechs wieder auf
den Beinen, um wohl oder übel ein bisschen Brot oder Kaffee
hinunter zu würgen. Um 07.00 Uhr trafen die restlichen
TurnerInnen ein, welche das warme Bett dem Zelt vorzogen und
heute morgen direkt vom Rheintal anreisten. Danach ging es direkt
zum Einlaufen, denn um acht stand bereits die Pendelstafette
auf dem Programm. Wie an Eidgenössischen Turnfesten üblich,
fand diese auch heuer in einem grossen Zelt statt. Glücklicherweise
war der Rasen eben, sodass uns ein super Start in den Wettkampf
glückte. Mit der Crème de la Crème unserer
Sprinter liessen wir den gegnerischen Vereinen keine Chance
und erreichten sehr gute 9.88 Punkte. |
Der
zweite Wettkampfteil folgte eine Stunde später mit dem
Hochsprung und dem Fachtest. Beim Hochsprung war ja bereits
von der GESA bekannt, dass dies eine Paradedisziplin von uns
ist. Trotzdem war eine hohe Note nicht selbstverständlich,
sind doch die Sprunganlagen an Turnfesten nicht immer sehr professionell
eingerichtet. Obwohl das auch hier der Fall war, überzeugten
unsere Cracks auf der ganzen Linie. Die beiden Raphael mit übersprungenen
1.85m, Thomas mit 1.80m, Rebecca mit 1.55m und Kerstin mit 1.40m
brachten uns die sehr hohe Note von 9.90 Punkten ein.
Beim Fachtest war laut Aussage einiger Athleten die Maximalnote
10 bereits vorprogrammiert. So konnten wir uns als Zuschauer
getrost ein bisschen zurücklehen und unseren Kollegen zuschauen,
wie sie souverän eine 10 einheimsten. Dachten wir uns zumindest.
In Wirklichkeit war schon von Anfang an der Wurm drin, sodass
immer wieder dumme Fehler unterliefen. So schaute am Schluss
lediglich ein 8.90 heraus, was ja mit Sicherheit nicht schlecht
ist, doch bei den hohen Erwartungen war's halt doch nicht das
gelbe vom Ei.
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Nichtsdestotrotz
lagen wir vor dem letzten Wettkampfteil super im Rennen und
mit dem Weitsprung und dem 800m-Lauf warteten zwei weitere Disziplinen,
wo das Potenzial für hohe Noten zweifelsohne vorhanden
war.
Die 800m-Läufer hatten ihren Einsatz ziemlich weit weg
vom Festgelände auf dem Areal der Kantonsschule. Mit tollen
9.71 Punkten erreichten sie die angestrebte hohe Punktzahl.
Leuchtende Augen bekamen die Weitspringer, als sie die Anlage
zum ersten Mal sahen, denn der Anlauf war schon fast ein Tallauf.
Die Vorfreude wurde aber schnell wieder getrübt, da trotzdem
niemand so richtig auf Touren kam. Die Anlage gab leider nicht
so viel her, wie sie auf den ersten Blick versprach. Schlussendlich
blieben zwar alle Springer hinter den eigenen Erwartungen zurück,
trotzdem schaute noch eine Note von 9.38 Punkten.
Das Endresultat war dann allerdings zum Haare raufen. In der
5. Stärkeklasse belegten wir den 5. Rang von 259 Teams.
Was auf den ersten Blick super aussieht, ist auf den zweiten
sehr bitter, sind wir doch nur 0.23 Punkte hinter dem ersten
Platz. Da sind wir nur ganz knapp an einem riesigen Erfolg vorbeigeschrammt.
Trotzdem können wir stolz auf uns sein, haben wir doch
trotz nicht optimalen Leistungen den 5. Platz erreicht. Das
sagt einiges über das Potenzial in unserem Turnverein aus.
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LMM-Teams:
Weibliche
Jugend A: Rebecca, Anna, Lea, Jana und Nadine
Aktive: Thomas, Simon, Raphael Tiefenauer, Raphael
"W" Kobler, Dominik
Senioren: Rico, Raphael Ammann, Markus, Remo, Mega
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LMM
Nach
dem gemeinsamen Mittagessen und einem kurzen Mittagsschlaf
ging es für 10 Turner um 16.00 Uhr bereits wieder mit
der LMM weiter. Am Start waren eine Aktiven- und eine Seniorenmannschaft.
Dank der guten Planung der Organisatoren konnten die zwei
Teams den Wettkampf zusammen bestreiten.
Gestartet wurde mit dem 100m- Lauf, wo Simon und Thomas bei
den Aktiven mit 11.73s sowie Rico bei den Senioren mit 11.75s
überzeugten. Im Anschluss folgte der Weitsprung. Hier
mussten wir leider mit ansehen, wie sich Mega eine üble
Verletzung zuzog. (An dieser Stelle nochmals gute Besserung)
Trotz dem kurzweiligen Schock rappelten sich die restlichen
Athleten wieder auf und sprangen konstant gute Leistungen.
Nach dem Kugelstossen war als vierte Disziplin der Hochsprung
an der Reihe. Nach den guten Leistungen vom Vormittag waren
die Erwartungen entsprechend hoch. Raphael Tiefenauer steigerte
sich sogar nochmals und egalisierte mit 1.90m seine persönliche
Bestleistung. Nicht schlecht für jemanden, der zurzeit
im Militär seine Zeit totschlägt. Beachtlich war
auch die Leistung von Raphael Kobler, welcher 1.60m übersprang,
und das ohne irgendein Hochsprungtraining.
Zu guter Letzt wartete der 1000m-Lauf auf die bemitleidenswerten
Männer. Mit Bier im Ziel wurde versucht, die Motivation
der Athleten aufrecht zu erhalten. Mit einem einsamem Lauf
und der Endzeit von 2.49 min zeigte Remo den jungen nochmals
den Meister. Der Rest lief allesamt Zeiten um die 3min-Marke.
Dank der kleinen Motivationsspritze zum Schluss und den durchwegs
guten bis sehr guten Leistungen erreichten die Senioren in
der Endabrechnung den ausgezeichneten 4. Platz. Das Dreamteam
der Aktiven erzielte den tollen 6. Platz und das in einem
Teilnehmerfeld von 95. Teams. Herzliche Gratulation!!!
Bereits
am Freitag absolvierten die Damen der weiblichen Jugend A
den LMM-Wettkampf. Mit dem hervorragenden 2. Platz setzten
sie das Glanzlicht unter ein geniales Wochenende.
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| Samstagabend
und Sonntag
Der
Rest des Wochenende ist schnell erzählt. Direkt nach
der LMM ging auch für uns endlich das Fest los. In verschiedenen
Gruppen stürmten wir das Festgelände und feierten
unsere sensationellen Leistungen. Gegen den Schluss des Abends
fanden wir uns geschlossen in der Siebenschläferbar wieder.
Dort versuchten sich einige sogar noch als "Oben-ohne-Tänzer",
während die anderen vor Langeweile fast im Stehen einschliefen.
Der Sonntagmorgen begann dann wie der Samstagabend aufgehört
hatte. Schon um 09.00 Uhr fanden sich die ersten bereits wieder
in einem Festzelt. Bis mittags wurde dort weitergefeiert,
dann mussten wir uns leider langsam auf den Heimweg begeben.
In einem Extrazug, der uns direkt nach Oberriet brachte, konnten
wir den STV'ler schliesslich doch noch den Meister zeigen.
Denn während für uns die Party im Zug weiterging,
hatten diese nicht mehr viel zu melden.
In Oberriet angekommen marschierten wir, nach einem kurzen
Interview mit Rösli Zeller, durch das Dorf bis zum Frohsinn,
wo wir uns noch eine Portion Schnipo gönnten.
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| Fazit
So
schnell werden wir dieses Wochenende sicher nicht vergessen.
Denn neben den grandiosen Ergebnissen in der Sektion und bei
der LMM, war das ganze Fest einfach super organisiert und
es machte riesigen Spass, das ganze erleben zu dürfen.
An dieser Stellte möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer
noch bei Remo und Claudia bedanken, denn ohne die beiden wäre
das ganze sicher nicht so reibungslos (und erfolgreich) über
die Bühne gegangen.
Webseite:
http://www.etf07.ch/
Rangliste
5. Stärkeklasse
LMM
weibliche Jugend A
LMM
Aktive
LMM
Senioren
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