|
|
 |
|
Vize-Weltmeister
Raphael Ammann - Ein Erlebnisbericht
|
|
| Am
Samstagmorgen fuhren wir los Richtung Italien. Nach achtstündiger
Fahrt, kamen wir in Riccione an. Herrliches Wetter und 28°,
man war es schon fast nicht mehr gewohnt. Nachdem wir im Hotel
die Zimmer bezogen hatten, gings noch auf einen Stadtbummel
und schon bald war Nachtruhe.
Am
Sonntag gingen wir auf die Anlage in Riccione wo sich alle
rund 10`000 Teilnehmenden Athleten Eincheken mussten und alles
für Ihren Wettkampf erledigten. (Abhacken, Startnummer,
).
Etwa 20 min. von Riccione entfernt fand mein Wettkampf statt.
Ein bisschen abgelegen, aber für mich besser, da hier
viel weniger trubbel war. Nach einem kurzem Warm-Up gings
wieder ins Hotel. Wo wir den Abend verbrachten.
|
|
|
|
Montag
der 10. September, mein Wettkampftag. Am Morgen ging's noch
kurz an den Strand sünnela bei 28° und relaxen. Mittags
noch eine Pasta, und dann ging's auf zum Wettkampfplatz. Nach
dem Einlaufen, war Besammlung im Call-Room. Hier hatten die
ersten schon ihre Probleme, denn es wurde alles kontrolliert,
Dress, Nägel, Startnummer
Rund 30 Hochspringer aus
der ganzen Welt im Alter von 40-45 wurden zum Einmarsch ins
Stadion gebeten. Um 17.00Uhr begann das Einspringen. Man konnte
sich jetzt schon die ersten Eindrücke von den Gegnern machen.
Die Favoriten, ein Franzose und der Österreicher hoben
sich schon leicht ab, aber dahinter war noch alles offen. Die
Taktik für mich war klar, bis 1.90 im ersten Sprung alles
schaffen, und dann sieht es schon ziemlich gut aus. Meine Rechnung
ging auch gut auf und ich konnte bis und mit 1.90 alle Sprünge
problemlos im Ersten meistern. Nun ging es auf 1.96, was für
alle die noch im Rennen waren, Probleme gab. Nur der Franzose
übersprang die 1.96 sehr knapp im Dritten und konnte so
den Weltmeister Titel holen. Für mich und den Österreicher
reichte es für den gemeinsamen 2.Platz. Vizeweltmeister!!
Für mich ein Superresultat, somit hatte ich meine Erwartungen
übertroffen. Nach der etwas mageren Rangverkündigung,
ging es wieder zurück ins Hotel, wo meine Familie und ich
noch "kräftig" feierten.:.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Am
nächsten morgen ging es wieder nach Hause. Bereits am Abend
besuchten uns eine grosse Anzahl Aktiven, und es wurde natürlich
lange und ausgedehnt gefeiert.(Gell Dux)
.
Bereits
am Donnerstagabend wurde ich bei den Männerriegen noch
gefeiert und Sonja überreichte mir noch einen riesigen
Früchtekorb.
Ich
möchte mich hiermit noch bei allen recht herzlich bedanken,
die mich auf irgendeine Art unterstützen .Vor allem bei
Claudia Hasler, die mich immer wieder mit Ihren (stundenlangen)
Massagen auf Vordermann brachte. Die Besuche und Glückwünsche
haben mir wiedereinmal gezeigt, dass unser Verein doch sehr
Stolz auf meine Leistung ist.
|
|
|
|
|
|
|
|
|