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--by
Markus Hallauer
Solider
7. Platz am Suserturner
Heuer
galt es unser Glanzresultat vom Vorjahr (2. Platz) zu bestätigen.
Wie im damaligen überschwänglichen Bericht bereits vermerkt
wurde, gibt's so etwas sehr wahrscheinlich nicht so schnell wieder.
Aber versuchen kann man's ja auf alle Fälle mal
In der
Zusammensetzung Dani Wüst, Erich Hutter, Daniel Lüchinger,
Roland Künzler und meinereiner gingen wir ans Werk.

Den
ersten Dämpfer jedoch erhielten wir bereits im Vorfeld, als
uns die Gruppenauslosung bekannt gemacht wurde. Ich will ja nicht
klagen, aber unglücklicherweise waren wir in die vermutlich
deftigste Gruppe des Turniers eingeteilt worden. Es gilt zu sagen,
dass in unserer Kategorie 30 Mannschaften in 6 5er-Gruppen antraten.
Aber wer gewinnen will muss alle schlagen können. Und so kam
der erste Match gegen die Senioren des SVD Diepoldsau. Gegen diese
langjährigen Spitzenspieler hatten wir richtig zu beissen.
Immer leicht im Rückstand mussten die Diepoldsauer gegen Schluss
etwas mehr riskieren und so unterliefen ihnen 2 leichte Fehler,
welche wir dankbar annahmen. Dieses Spiel wurde mit 4 Bällen
Unterschied gewonnen. Aber bereits hier merkten wir, dass es nicht
mehr so flüssig lief wie im letzten Jahr. Es war mehr ein Krampf.
 
Das
nächste Spiel sahen wir als wegweisend an. Gegen die seit Jahren
zusammenspielenden 'Eichibuaba' würde es eng werden. Hier war
eine Mannschaft mit geballter Faustballdynamik und nationaler Erfahrung
am Werk. Und wieder taten wir uns extrem schwer. Trotz toller Aufholjagd
gegen Ende des Spiels verloren wir dieses Spiel mit nur einem Ball
Unterschied. Somit wäre der Platz in der Finalrunde eigentlich
Vergangenheit gewesen. Denn nur die Gruppensieger würden diese
bestreiten. Nun gab es scheinbar eine neue Regelung, bei welcher
nun auch die 2 besten Gruppenzweiten dieser Finalrunde beiwohnen
dürfen. Dies war nun unser neues Ziel. Natürlich bedingte
dies, dass wir die nachfolgenden Mannschaften 1. nicht nur gewinnen,
sondern 2. auch noch mit hoher Differenz. Gegen den STV Balgach
gelang uns das relativ gut und wir gewannen mit 13 Bällen Differenz.
Danach mussten wir gegen den FB Montlingen ran. Eigentlich unser
Angstgegner. Man weiss nie mit welcher Mannschaft sie antreten und
sind daher extrem unberechenbar. Diesmal aber hatten wir das bessere
Ende und gewannen ebenfalls relativ deutlich. Doch wie schon vorher
lief's nicht wirklich rund. Jeder Ball musste erkämpft werden.

Nun
hiess es abwarten, ob wir in die Finalrunde einziehen dürfen.
Und tatsächlich, als der Speaker die nächsten Partien
bekannt gab, waren wir als die 2-besten Gruppenzweite wieder dabei.
Sackstark, dass wir uns nochmals zurückmelden konnten!
Das
erste Finalspiel war eigentlich das Wichtigste, denn hier wird der
Finalgruppe gesplittet. Die Gewinner spielen um die ersten 4 Plätze
die Verlierer um Platz 5-8. Unser Gegner war exakt der gleiche,
welchen wir im letzten Jahr als letzte Mannschaft vorgesetzt bekommen
und diesen mit ca. 10 Bällen Unterschied nach Hause geschickt
haben. Dies gab uns Zuversicht. Aber eben, letztes Jahr spielten
wir wie im Rausch. Heuer sah's ein wenig anders aus. Wir kamen einfach
nicht ins Rollen. Bis zur Halbzeit stand's noch Unentschieden. Danach
jedoch brachen wir ein, leider. So verloren wir dieses Spiel relativ
deutlich und auch die Motivation war weg. Mit hängenden Köpfen
versuchten wir unseren Schmerz an der Bierbar zu ersäufen.
So verpassten wir noch fast unseren letzten Match. Nach mehrmaligem
Auffordern durch den Platzspeaker mussten wir noch mit dem Becher
in der Hand zum Platz eilen. Als wir uns formiert hatten, war bereits
auch schon wieder Halbzeit. Danach nahmen wir's nicht mehr wirklich
ernst. Somit war die Niederlage eine klare Schlussfolgerung. Dank
unserem verspäteten Erscheinen hielt sich das negative Resultat
jedoch in Grenzen.
 
Die
Rangverkündigung war dann doch noch versöhnlich, da wir
anstatt dem erwarteten 8. Platz doch noch 7. von 30 Mannschaften
geworden sind. Rückblickend muss man sagen, ohne den 2. Platz
im Vorjahr wäre dies eine Superplatzierung. Nun waren wir jedoch
ein wenig verwöhnt. Trotzdem war es stark zu sehen, wie wir
uns nach der Niederlage wieder aus eigener Kraft ins Rennen zurückgebracht
haben. Der Rest zeigt vermutlich die wahren Kräfteverhältnisse
wie sie im Normalfall halt einfach sind.
Mit
einer guten Musikgruppe und einem klasse Feuerwerk wurde der Anlass
gebührend abgeschlossen. Es braucht nicht weiter ausgeführt
zu werden, dass wir genug Grund hatten, um noch ein wenig weiter
zu feiern. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann bechern sie noch
heute
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