Turnerfahrt Aktivriege 27./28. August 2005

 

--by Thomas Ammann

Nun war es wieder so weit, die Zeit war gekommen in der die Aktivriege ihre jährliche Turnerfahrt bestritt. Das Ziel dieses Wochenende war das "Wildmannlisloch". Doch beginnen wir zuerst am Anfang, wo sich einige Mit- und ohne Glieder von der Aktivriege im Löwen Oberriet zum Z'Morgen trafen. Weitere wurden auf dem Friedhofparkplatz und bei Rico eingesammelt.
Als alle beisammen waren führen wir Richtung Walenstadt um von dort mit einem Kreuzer den Walensee zu bezwingen. Per Schiff erreichten wir dann den Mittagsrastplatz Quinten, wo die erste Frau so richtig unter die Lupe genommen wurde. Als wir mit dem Schiff danach auf dem Wasser nach Unterterzen gleiteten wurden von unseren "Sängerleadern" Roli und Mike die ersten Lieder angestimmt, auch auf der Fahrt nach Amden im gemieteten Buss verstummten die Lippen nicht. Erst als wir später von Arvenbühel abliefen wurde es dann für einige doch noch zu streng, während des erklimmen zu singen.


Nach zirka 45 min kamen wir bei der ersten Beiz an. Einige assen ein Käseplättli, die anderen tranken weiter, mit dem sie begonnen hatten. Dabei wurden wir von einem wohlriechendem WC, den Monatskalender November und Dezember, einem singenden Plastikzwerg und einem pinkelnden Jung... ähm Holzjäger unterhalten. Als dann alle bezahlten, konnten wir unsere Wanderung fortsetzen. Drei von uns liessen besonderst viele wohlriechende und altbekannte Düfte und Klänge von sich.


Bevor wir schliesslich im "Wildmannlisloch" angelangt waren, hielten wir noch einen Zwischenstopp auf einer Alp, wo wir ausserdem einer Gruppe von "Gmoandler" begegneten. Nach dem Schlussspurt waren endlich die Strapazen bewältigt und wir konnten uns in der gemütlichen Wirtschaft und Alp "Wildmannlisloch" einleben. Mit einem grossen Z'Nacht in der warmen Stube fühlte man sich gleich wohl. Nach der Mahlzeit war es soweit, das gemütliche beisammen sein hat jetzt richtig begonnen. Einige begnügten sich bei der grossen Auswahl an Kaffe-Lütze, andere stimmten schöne und viele Lieder an, die wenigsten waren sogar ein einer hitzigen Diskussion. Das lustige Fest ging noch bis in die ersten Morgenstunden, wobei wir mehr als fünf Stunden nonstop Unterhaltung boten. Ab zirka drei Uhr verliessen die ersten den Raum, es folgten nach und nach weitere, bis die Letzten um 5 Uhr ins "Bett" geschickt wurden.

 

Nach acht Uhr morgens war jedoch schon wider Tagwach. Zuerst gab es einen ausgiebigen Z'Morgen, danach fingen einige an zu Jassen. Die anderen liefen jedoch schon bald ab. Trotz 20 Minuten späterer Ablaufzeit kamen die "Jasser" 30 Minuten vor den anderen im Berggasthaus Sellamat an. Reine Laufzeit beträgt zirka 100 Minuten gemäss Wegweiser, wie ging den das? :
Na ja, auf jeden Fall gönnten sich alle eine kurze Rast, bis man dann zum Iltios lief, wo wir das Mittagsmahl zu uns nahmen. Nach dem Mittag teilte sich die Gruppe wieder. Der grössere Teil lief ins Tal, die Restlichen nahmen zuerst das Bähnlein, dann das Postauto. In Wildhaus traf man sich dann wider und bereitete sich für den letzen Streckenabschnitt in Richtung Oberriet vor. Viele gingen nach der Busfahrt Heim zu um sich auszuruben. Die "Harten" genehmigten sich jedoch noch bei Lilli etwas zu trinken. Als ob sie noch nicht genug hatten. :

Diese sehr lustige, interessante, gemütliche, musikalische Turnerfahrt war dann leider schon zu Ende. Was bleibt uns wohl in Erinnerung? Vielleicht das schräge Bild, das Sprichwort "Wider und wider", die Namen jeder Serviertochter während der Turnerfahrt oder die unvergessliche Show am Samstagabend?