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--by
Thomas Ammann
Nun
war es wieder so weit, die Zeit war gekommen in der die Aktivriege
ihre jährliche Turnerfahrt bestritt. Das Ziel dieses Wochenende
war das "Wildmannlisloch". Doch beginnen wir zuerst am
Anfang, wo sich einige Mit- und ohne Glieder von der Aktivriege
im Löwen Oberriet zum Z'Morgen trafen. Weitere wurden auf dem
Friedhofparkplatz und bei Rico eingesammelt.
Als alle beisammen waren führen wir Richtung Walenstadt um
von dort mit einem Kreuzer den Walensee zu bezwingen. Per Schiff
erreichten wir dann den Mittagsrastplatz Quinten, wo die erste Frau
so richtig unter die Lupe genommen wurde. Als wir mit dem Schiff
danach auf dem Wasser nach Unterterzen gleiteten wurden von unseren
"Sängerleadern" Roli und Mike die ersten Lieder angestimmt,
auch auf der Fahrt nach Amden im gemieteten Buss verstummten die
Lippen nicht. Erst als wir später von Arvenbühel abliefen
wurde es dann für einige doch noch zu streng, während
des erklimmen zu singen.


Nach zirka 45 min kamen wir bei der ersten Beiz an. Einige assen
ein Käseplättli, die anderen tranken weiter, mit dem sie
begonnen hatten. Dabei wurden wir von einem wohlriechendem WC, den
Monatskalender November und Dezember, einem singenden Plastikzwerg
und einem pinkelnden Jung... ähm Holzjäger unterhalten.
Als dann alle bezahlten, konnten wir unsere Wanderung fortsetzen.
Drei von uns liessen besonderst viele wohlriechende und altbekannte
Düfte und Klänge von sich.


Bevor wir schliesslich im "Wildmannlisloch" angelangt
waren, hielten wir noch einen Zwischenstopp auf einer Alp, wo wir
ausserdem einer Gruppe von "Gmoandler" begegneten. Nach
dem Schlussspurt waren endlich die Strapazen bewältigt und
wir konnten uns in der gemütlichen Wirtschaft und Alp "Wildmannlisloch"
einleben. Mit einem grossen Z'Nacht in der warmen Stube fühlte
man sich gleich wohl. Nach der Mahlzeit war es soweit, das gemütliche
beisammen sein hat jetzt richtig begonnen. Einige begnügten
sich bei der grossen Auswahl an Kaffe-Lütze, andere stimmten
schöne und viele Lieder an, die wenigsten waren sogar ein einer
hitzigen Diskussion. Das lustige Fest ging noch bis in die ersten
Morgenstunden, wobei wir mehr als fünf Stunden nonstop Unterhaltung
boten. Ab zirka drei Uhr verliessen die ersten den Raum, es folgten
nach und nach weitere, bis die Letzten um 5 Uhr ins "Bett"
geschickt wurden.


Nach
acht Uhr morgens war jedoch schon wider Tagwach. Zuerst gab es einen
ausgiebigen Z'Morgen, danach fingen einige an zu Jassen. Die anderen
liefen jedoch schon bald ab. Trotz 20 Minuten späterer Ablaufzeit
kamen die "Jasser" 30 Minuten vor den anderen im Berggasthaus
Sellamat an. Reine Laufzeit beträgt zirka 100 Minuten gemäss
Wegweiser, wie ging den das? :
Na ja, auf jeden Fall gönnten sich alle eine kurze Rast, bis
man dann zum Iltios lief, wo wir das Mittagsmahl zu uns nahmen.
Nach dem Mittag teilte sich die Gruppe wieder. Der grössere
Teil lief ins Tal, die Restlichen nahmen zuerst das Bähnlein,
dann das Postauto. In Wildhaus traf man sich dann wider und bereitete
sich für den letzen Streckenabschnitt in Richtung Oberriet
vor. Viele gingen nach der Busfahrt Heim zu um sich auszuruben.
Die "Harten" genehmigten sich jedoch noch bei Lilli etwas
zu trinken. Als ob sie noch nicht genug hatten. :

Diese
sehr lustige, interessante, gemütliche, musikalische Turnerfahrt
war dann leider schon zu Ende. Was bleibt uns wohl in Erinnerung?
Vielleicht das schräge Bild, das Sprichwort "Wider und
wider", die Namen jeder Serviertochter während der Turnerfahrt
oder die unvergessliche Show am Samstagabend?
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