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Die
Damenriege des KTV Oberriet genoss kürzlich Ihren zweitätigen
Ausflug im Engadin.
Früh
morgens versammelten sich die Oberrieter Damen beim Bahnhof Altstätten.
Per Zug reisten sie ins schöne Bündnerland bis nach St.
Moritz. Dort konnte ihr Abenteuer nun endlich beginnen. Bevor die
Trottinets bestiegen und von den Turnerinnen auf Fahrtüchtigkeit
getestet wurden, mussten noch alle einen Helm fassen. Nun gings
los, bergauf und bergab, Richtung Stazersee. Zwischendurch wurden
stets kleine Verschnaufpausen eingelegt, denn die Fahrt mit einem
pedalenlosen Velo war ziemlich anstrengend und durfte nicht unterschätzt
werden. Die Organisatorinnen, Sonja Gächter und Marianne Kobler,
hatten alles bestens im Griff und kannten sämtliche Wege so
gut wie ihre Hosentaschen.
Zur
Mittagszeit erreichten die Ausflüglerinnen den Stazersee, wo
sie bei guter Witterung ein Feuer entfachten. So allerhand wurde
auf die heisse Glut gelegt und nachher verspiesen. Es bestand auch
die Gelegenheit, beim nahe gelegenen Gasthof einen heissen Kaffee
zu sich zu nehmen.
Dann
ging die Trottinet-Tour weiter über Stock und Stein, entlang
der Start- und Landebahn des Flugplatzes und schliesslich zu einem
weiteren gemütlichen Picknick-Platz. So konnte man nochmals
kräftig Energie tanken und einige Sprüche klopfen. Gegen
17.00 Uhr erreichten die Damen dann müde, aber heiter und gut
gelaunt den Bahnhof in Celerina. Dort mussten sie ihre mittlerweile
liebgewonnenen Trottinets wieder abgeben. Jetzt gings zu Fuss Richtung
Unterkunft. Alle waren hell begeistert von der neu erstellten, einfach
eingerichteten Herberge. Der Znacht wurde in einem typischen Engadiner-Beizli
eingenommen, und alle fanden ein schmackhaftes Menu.
Am
nächsten Morgen war dann Erholung pur angesagt. Mit dem Zug
fuhren die Turnerinnen bis nach Scuol, wo sie im Gesundheits- und
Erlebnisbad empfangen wurden. Gruppenweise liessen sich die Damen
in einem zweistündigen Wellnessprogramm verwöhnen. Alle
waren nach den Saunagängen und den Massagen sichtlich erholt
und die Ruhe selbst. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis.
Müde,
jedoch völlig entspannt und zufrieden trat die Turnerinnenschar
die Heimreise wieder an.
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