KTV Oberriet

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Am letzten Septemberwochenende fand die Turnerfahrt der Aktivriege statt. Diesmal stand kein Velofahren auf dem Programm, sondern abwechslungsreiche Fortbewegung und Erkundung diverser Alpen. So fuhr man mit dem KTV-Bus, nahm die Säntisschwebebahn und natürlich wurde kräftig gewandert und eingekehrt.

Am Samstagmorgen musste festgestellt werden, dass das Restaurant Löwen um 6:45 noch nicht geöffnet hatte. Alternativ wurde das Cafe Rothus als erster Etappenort gewählt. Leider verwechselte ein Teilnehmer den Treffpunkt mit Walter Hess’s Regierungspalast und musste per Handy über den Irrtum aufgeklärt werden.

Nachdem sich trotzdem noch alle Aktiven versammelten, konnte die Turnerfahrt mit dem Vereinsbus starten. Auf dem Weg zur Schwägalp legte der Bus einen Zwischenhalt beim Spital Appenzell ein, damit auch unser Appenzeller Riegenmitglied noch mitfahren konnte. Auf der Schwägalp angekommen, fuhr schon bald die Schwebebahn auf den Säntis hinauf. Aber es war noch nicht Zeit für eine Pause, stand doch noch eine Führung auf dem Programm. Dort konnten wir die Anlagen und die Geschichte besser kennen lernen. Zudem wissen wir nun, dass die Bergstation sich auf Hundwiler Boden befindet, da die Urnäscher nicht an einen katholischen Kanton angrenzen wollten. Nach der Führung assen die KTV’ler etwas kleines und tranken Kaffe (mit Fitmacher) im alten Säntis. Nach und nach trudelten auch einige leicht unterkühlte Säntis-Bergläufer ein, welche sich gegenseitig beim Zittern halfen.

 

Wieder voller Tatendrang wurde der erste Teil der Wanderung vom Säntis zur Meglisalp in Angriff genommen. Anfangs noch im dichten Nebel und zahlreichen tiefen Löchern im Felsen, zog der Nebel langsam von dannen und die Landschaft wurde grüner. Vor der Alp wurden wir noch von 2 Murmeltieren begrüsst und eine Herde Ziegen begleitete und bis vors Restaurant. Dort wurde das Mittagessen eingenommen, ein wenig gejasst und natürlich wurde die Beiz mit dem wohlklingenden Gesang des KTV gefüllt. Elmar wollte ein Pferd dazu bringen, in die Wirtschaft zu kommen, scheiterte aber knapp. Nach der Mittagspause wanderte die Riege noch den letzten Anstieg bis zur Widderalp (mit kleiner Getränkepause) und dann ab zur Alp Sämtis, wo wir schon von Werner und seiner Frau begrüsst wurden.

 

Auch hier wurde gejasst, getrunken, gesungen und gegessen – zu Essen gab es feine Sämtiser Käshörnli. Gegen den späteren Abend trafen auch die beiden wanderscheuen Thomas und Remo ein. Bis tief in die Nacht hinein wurde gefeiert. Bis auf einen kleinen Ueli-Ruf, verlief der Abend ohne Zwischenfälle.

 

Am nächsten Morgen assen die Turner einen feinen Zmorgen und verbrachte den Morgen auf der Alp Sämtis. Zudem mussten noch ein paar Flaschen Bier geleert werden, da man die Zahl 70 erreichen wollte. Mehr (Bier) tranken die KTV’ler aber nicht, da ansonsten die Vorräte leer würden. Und das wollten Sie dem Alphirten Werner nicht antun. Da aber noch genug Saft vorhanden war (gemäss Werner 10 Liter pro Person), wurden ein paar Runden dieses Getränks konsumiert. Und immer wieder trafen Wanderer ein, welche wahrscheinlich durch den Gesang und die Festlaune angelockt wurde. Und Dux liess sich noch zum Alpmeister ausbilden, indem er (und Werner) durch das „Alpmegaphon“ zur Widderalp hinaufrief. Da Werner so Freude an den Aktiven hatte, spendierte er sogar noch eine Käseplatte.

Um 11:00 sollten die Aktiven eigentlich weiter zum Plattenbödeli gehen, aber sie blieben lieber noch auf der Alp Sämtis. Der Organisator kam schon ins Schwitzen, da das Zeitfenster langsam knapp wurde und er begann zu telefonieren und konnte bald verkünden, dass die Turnerschar im Schwamm mit dem Vereinsbus abgeholt wird. So blieben die Aktiven bis ca. 14:00auf der Alp Sämtis – Die meisten wurden noch ein wenig nass, da Dux begann, mit Wasser gefüllte Kübel den Kollegen nachzuschütten, und Rache musste auch sein. Aber dann ging es weiter zur Risi.

Auf dem Weg dahin ging unser Präsi noch kurz im See baden und 2 Andere kehrten trotzdem noch im Plattenbödeli ein. In der Risi angekommen, wurde zu Mittag gegessen. Danach nahmen die Turner die  letzte Etappe zum Montlinger Schwamm in Angriff. Auf dem Schwamm tranken alle noch ein Bier/Saft und einen Schluck Appenzeller. Zudem konnte Rico feststellen, dass Ziegen nicht so gerne Mützen tragen. Dann war auch schon Taxi-Sonja auf dem Schwamm angekommen und die Truppe begab sich durch das vom Unwetter verwüstete Gebiet nach Oberriet zurück. Und  dann war die Turnerfahrt auch schon wieder vorbei – doch die Nächste folgt schon bald (in ca. 1 Jahr).

 

 

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